Die Geschichte des Jean Thiery - oder die Erbschaft von Venedig

Am 1. August 1636 erschienen vor "Herrn Satomida"- öffentlicher Notar der Stadt Corfu und vom ganzen venetianischen Staate zwei Männer. Der eine ein griechischer Greis Namens "Athanase Tipaldi"- ein berühmter Kaufmann und Kaufparteischiffer, begleitet von einem Franzosen "Jean Thiery" - sein Geschäftsführer und sein adoptierter Sohn (Tipaldi hatte keine Familienangehörigen). Tipaldi gab an das Jean Thiery für die langen und guten Dienste und auch für die Rettung beim Schiffbruch, sowie die Pflege bei Krankheit ihm (Jean Thiery) zu gunsten das Testament macht. Sein Vermögen wurde auf 50.000.000 Thaler geschätzt.

Tipaldi starb einige Jahre später. Jean Thiery erbte alles und erklärte am 10.02.1654 bei dem selben Notar sein Testament. Dazu musste er zuvor seine eigene Familie erklären:

Es ist 120 Jahre her, dass unsere Familie nimmt in Lothringen seinen Ursprung. Sie teilte sich in 3 Linien, vovon die eine sich befindet in Basel, die andere in Lothringen und die letzte wo ich (Jean Thiery) geboren in der Champagne. Mein Großvater (Robert Thiery) war Gendarm des Königs von Frankreich (direkte persönlich Kommandantur des Königs ) wovon alle Mitglieder dem Adel angehören mussten. Jeder Gendarm hatte 6 Reiter. Mein Großvater hatte 3 Söhne "Peter, Claude & Franz". Ich nenne mich "Jean" wurde getauft im Chateau-Thiery und bin Sohn von Franz, dieser begraben im Chateau-Thiery und seiner Frau "Franzisca Bricot", getauft in Armance in der Franche-Conte von Burgenich und gestorben in Copray /Cutray Diozese von Langres. Ich Jean Thiery verließ meine Eltern und bin im "Vermögensversuch" nach Italien gekommen und am Ende meiner Mittel habe ich Dienst genommen in der Herberge vom Turm in der Stadt Brescia - Stadt von Venedig. Ich fand einen griechischen Kaufmann genannt Athanase Tipaldi von Napoli in Romagne, welcher mir Vorschlug, zu reisen in die Welt, ich nahm an und begann Handel mit ihm zu machen

Er nahm mich in Freundschaft, und da er reich und ohne Kinder war, ließ er mir seine ganze Erbschaft,auf dem Meer wie auf der Erde. Seine Güter bestanden hauptsächlich in 3 Kaufparteischiffen, und in 800.000 venetianischen Talern, genannt "Thaler des Kreuzes", welche deponiert sind in der General-Bank (genannt Zecca) von Venedig, und hängt von mir ab zu erheben nach meinem Gutdünken.
29.07.2009News der Woche

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